Skip to main content

Pflanzenporträts

Echter Hopfen (Humulus lupulus L.)

Echter Hopfen (Humulus lupulus L.) Von Babylon zum Bier Der Echte Hopfen (Humulus lupulus L.) ist eine Pflanzenart, die auch allen Nicht-Botanikern bekannt sein dürfte, wenn auch nicht unbedingt als Pflanze… Jedenfalls handelt es sich um eine seit Jahrtausenden geschätzte Nutzpflanze, die in Österreich für 2026 übrigens zur Arzneipflanze des Jahres gekürt wurde. Weit verbreitet und dennoch meist unauffällig Von den weltweit je nach Autor sechs oder sieben Arten der Gattung Humulus findet sich der so genannte Echte Hopfen circumpolar auf der Nordhalbkugel in den gemäßigten und submediterranen...

Weiterlesen

Rote Gezähnte Färberdistel (Carthamus dentatus subsp. ruber (Link) Hanelt)

Rote Gezähnte Färberdistel (Carthamus dentatus subsp. ruber (Link) Hanelt) und andere Färberdisteln Attraktiv und wehrhaft Dornige Pflanzen gibt es viele, und längst nicht alle gehören zu denen, die landläufig als Disteln bezeichnet werden. Wobei auch die so genannten Disteln botanisch betrachtet aus einer Vielzahl verschiedener Gattungen mit einer mitunter sehr hohen Artenzahl bestehen. Um sich in dieser Vielfalt zurechtzufinden und allzu pauschale Feststellungen zu vermeiden hilft es, die eine oder andere Art herauszugreifen und näher zu beleuchten. Das soll hier mit der Färberdistel,...

Weiterlesen

Maulbeeren: Schwarze und Weiße Maulbeere (Morus nigra L., Morus alba L.)

Maulbeeren: Schwarze und Weiße Maulbeeere (Morus alba L. und Morus nigra L.) Der Baum der Morea Zu den Pflanzen, die kulturgeschichtlich in besonderer Weise mit der griechischen Peloponnes verbunden sind, gehört vor allem der Maulbeerbaum. Wobei es genau genommen um zwei Arten der Gattung Morus geht, nämlich die Schwarze Maulbeere (Morus nigra) und die Weiße Maulbeere (Morus alba). Beide sind faszinierende Gehölze mit ihrer je eigenen Geschichte und zahlreichen Legenden. Dazu gehört auch, dass sie seit der Antike in vielfältiger Weise genutzt wurden. Heute werden diese beiden Baumarten...

Weiterlesen

Stern-Klee (Trifolium stellatum L.)

Stern-Klee (Trifolium stellatum L.) Sterne am Boden Beim Klee denken wir nicht selten unwillkürlich an ein vierblätteriges Kleeblatt (auch wenn es sich botanisch auch in diesem Fall um ein einziges Blatt mit vier Fiederblättchen handelt ...); mit Sternen verbinden wir den Klee vermutlich so gut wie nie. Es sei denn, wir kennen und/oder begegnen dem im Mediterran vorkommenden Stern-Klee (Trifolium stellatum). Klee, Klee oder Klee? Die Gattung Trifolium ist nicht die einzige, deren Vertreter im Deutschen als Klee bezeichnet werden. Nicht nur, dass wir auch Sauerklee (Gattung: Oxalis),...

Weiterlesen

Papiermaulbeerbaum (Broussonetia papyrifera (L.) Vent.)

Papiermaulbeerbaum (Broussonetia papyrifera (L.) Vent.) Attraktiv und nützlich Der Papiermaulbeerbaum (Broussonetia papyrifera (L.) Vent.), um den es hier geht, gehört wohl nicht zu den bedeutendsten Gehölzen des Mittelmeerraums, aber wer ihm insbesondere zur Zeit der Fruchtreife begegnet, dürfte von der Attraktivität dieses Baums eingenommen sein. Ein Gehölz für Kenner Obwohl dieser Baum ziemlich anspruchslos ist, verhältnismäßig rasch wächst und sich unter günstigen Bedingungen sogar leicht bis invasiv ausbreiten kann, finden wir Wildbestände auch auf der Peloponnes eher selten. Besonders...

Weiterlesen

Ackergauchheil (Lysimachia arvensis (L.) U.Manns & Anderb.)

Ackergauchheil (Lysimachia arvensis (L.) U.Manns & Anderb.) Wetterpflanze, Mausgedärm und Vernunftkraut Die Pflanzenart, die hier porträtiert werden soll – der Ackergauchheil (Lysimachia arvensis (L.) U.Manns & Anderb.) – ist keineswegs eine auf die Peloponnes beschränkte Art. Diese zierliche, einjährige Wildpflanze stammt zwar aus dem Mittelmeerraum, aber schon früh konnte sie sich in ganz Europa als Ackerunkraut etablieren. Aufgrund menschlicher Aktivität seit Jahrhunderten weltweit auf Äckern, in Gärten, Weinbergen und Schuttplätzen verbreitet, wird die Pflanze zu den so genannten...

Weiterlesen

Italienische Gladiole (Gladiolus italicus Mill.)

Italienische Gladiole (Gladiolus italicus Mill.) Mythen der Verwandlung Gladiolen sind hierzulande ein wenig aus der Mode gekommen, obwohl es zahlreiche großblütige Züchtungen in einer breiten Farbpalette gibt und diese Pflanzengattung vor allem in Großbritannien und in den USA nach wie vor sehr beliebt ist. Ein Grund für die geringere Verbreitung in Mitteleuropa dürfte darin liegen, dass diese Knollenpflanzen meist nur wenig frosthart und somit in der Kultur aufwändiger sind: Insbesondere bei den „Edelgladiolen“ müssen die Knollen nach der Blüte ausgegraben und geputzt werden (abgetrocknetes...

Weiterlesen